Sonntag, 28. Juni 2015

Bilder in Worte fassen

Durch eine Freundin bin ich auf die Idee gekommen, mich mal mit der Schreibenden Zunft auseinander zu setzen. Sprich, ich möchte eine Geschichte zu Papier bringen.

Relativ schnell hatte ich ein Gerüst der Geschichte und auch die Protagonisten waren schnell klar, weil es sich um das Umwandeln eines Rollenspiel-Abenteuers handelt, welches ich natürlich ausgeschmückt und ein wenig ausführlicher als kleinen Roman angedacht habe.

Sehr schwierig habe ich mich dann mit der Tatsache getan, dass hier keine Humanen Wesen agieren, sondern Ratten!

 

Bild: © Oleg Kozlov – Fotolia.com

Diese kleinen, wusseligen Tierchen haben von vielen Begriffen die ein Mensch so benutzt überhaupt kein bzw. ein stark verändertes Konzept.

Und damit eine entsprechende Atmosphäre entsteht, habe ich mich mehrere Tage (ach was, Wochen!) damit beschäftigt oder besser rumgeärgert wie ich die Bilder, welche sich in meinem Kopf abspielen in eben diesen Kontext zu Papier bringe.

Heute ist es mir dann endlich geglückt eine, für mich zunächst zufriedenstellende Lösung zu finden.

Wir werden sehen wie es mit diesem Projekt verläuft. Ich werde hier wieder berichten.

Ach, fast vergessen… Spannend ist auch, was man alles so erfährt bei solch einem Projekt. Recherche muss natürlich sein und dazu gibt es gerade auf YouTube sehr schöne Dokumentationen über diese kleinen Nager! Diese hier kann ich jedem empfehlen, welcher sich ein wenig dafür erwärmen kann.

Samstag, 23. Mai 2015

Pillars Of Eternity

Ungefähr 63 Stunden, hat mir das Spiel Pillars Of Eternity von Obsidian Enternainment an Unterhaltung geboten So steht es zumindest neben meinem letzten Speicherpunkt.

Durch meinen Arbeitskollegen darauf aufmerksam gemacht, habe ich recht schnell dieses Spiel gekauft und nahezu direkt begonnen und konnte die Finger nicht mehr davon lassen.

Die Story hat mich direkt gefesselt und das Gameplay war sehr vertraut, da es sehr (fast identisch) an alte Computer-Rollenspiele wie Baldurs Gate oder NeverWinterNights erinnert. Keine 3D-Ich-Ego-Shooter-Perspektive. Ganz klassisch von schräg oben drauf! Herrlich!

Auch die Grafik ist sehr ansprechend.

Die Charaktererschaffung ging auch flott von der Hand und dann ist mein Weg bei einem Spiel immer erst einmal in die Optionen. Und hier taten sich Unmengen von Möglichkeiten auf, welches den Schwierigkeitsgrad des Spiels anging.

So konnte man sich beispielsweise in Konversationen einblenden lassen, auf welche Werte der Charaktern die Aussagen sich stützten. Ist die Eigenschaft Macht z. B. recht hoch, dann kann man seinem Gegenüber Texte an den Kopf werfen, die einschüchternd oder bevormundend sind.

Hier werden dann auch Begriffe angezeigt, wie diese Auswahltexte beim gegenüber ankommen. Von Stoisch über Diplomatisch hin zu Einfühlsam werden diese kommentiert.

Aber auch im knacken von Rätseln oder finden von verborgenen Schaltern nahmen die Attribute und Talente natürlich Einfluss. Gehört sich ja so zum guten Rollenspiel!

Leider war hier dann allerdings auch direkt eine kleine Tücke. So habe ich im Verlauf des Spiels einmal in eine Lösung schauen müssen, um zu sehen wie ich einen Quest beende. Konnte aber diesen Quest nicht beenden, weil meine Charaktere nicht über die entsprechend hohen Werte zum finden des entscheidenden Schalters verfügten.

So habe ich dann ein wenig in die Trickkiste greifen müssen und habe gecheatet. Einen anderen Weg zum Lösen des Quests gab es leider nicht! Hier hätte ich mir alternative Lösungen und Wege gewünscht.

Ein weiterer Punkt, der mich eine wenig mit Unverständnis gewurmt hat, war die Erholungsmechanik in dem Spiel. Die Charaktere verfügen einmal über Ausdauer und einmal über Lebensenergie. Die Ausdauer kann man durch Unmengen von Tränken, Zaubersprüchen und auch Lebensmittel beeinflussen. Die Lebensenergie geht hier fast leer aus. Es gibt ein paar Talente mit denen man sich oder andere wieder heilen kann, aber nur zu einem Bruchteil.

Die einzige Alternative hierzu ist die Rast. Und hierzu benötigt man "Camping"-Zubehör. Davon darf und kann man maximal 6 haben. Es ist also einem vergönnt 6 mal eine Rast einzulegen ohne diesen Campingbedarf wieder aufzufrischen. Wenn man gerade in einem Dungeon ist, welches unendliche Stockwerke besitzt, kann es hier schon mal eng werden.
Ist ja auch richtig so und macht es spannend!
Warum man dann aber, egal wo man ist, wirklich restlos alles ins "Versteck" packen kann, ist mir ein Rätsel.

Insgesamt ist es ein tolles Spiel, mit dem man viel Freude haben kann!

Ich gebe ihm 9 von 10 Seelen.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Zahnbürsten

Habt ihr euch schon mal Gedanken zum Griff einer Zahnbürste gemacht?

Nein, oder? Also ich nicht… Bis.. Ja bis meine Frau mir netterweise ein paar neue Zahnbürsten mitgebracht hat und ich diese in die Hand genommen habe.

Das normale Objekt des Interesses sind wohl eher die Bürsten der Zahnbürste. Wie stehen diese, wie lang, wie weich oder hart sind sie? Oder auch, wie weit kommen sie in irgendwelche Spalten?

Ich bin jetzt keine Kante, habe keine Hände wie Pranken oder ähnliches. Ich halte mich für einen normal gebauten Durchschnitts-Mann.

Und ich habe mir die Packung extra noch einmal angeschaut, da steht nichts von Kindern drauf. Sie sind zwar sehr bunt, aber nein, da steht nichts von Kindern.

Umso verwunderter war ich, dass der Griff meiner neuen Zahnbürsten so dünn und auch so kurz ist. Lacht nicht, aber ich habe echte Schwierigkeiten das Ding ordentlich in der Hand zu halten.

Naja, tägliche Herausforderung, oder wie? ;-D

Samstag, 19. Juli 2014

Nicht-Wissen

Zitat Shiatsu-Journal Nr. 77, Seite 24 – Dr. Eduard Tripp: “Die traditionelle chinesische Medizin, die “Urmutter” des Shiatsu, geht davon aus, dass wir als Menschen die Aufgabe und damit das Ziel in uns tragen, unser Dao, unsere Bestimmung zu verwirklichen. Wenn uns das in unserem Leben gelingt, wenn wir umsetzen, was wir unserem inneren Kern, unserer Anlage gemäß sind, dann sind wir im Einklang mit uns und der Welt. Und so wie Daoismus und Buddhismus die Unwissenheit (d. h. nicht zu verstehen, wer wir wirklich sind) als die tiefste Basis für alle Erkrankungen betrachten, schaffen wir mit der Verwirklichung unseres Dao beste Voraussetzungen für Gesundheit und Glück.” 20140603_114302Zitat-Ende

Dieser Abschnitt aus einem Bericht war für mich ein Augenöffner. Einige Literatur aus dem Buddhismus, die ich gelesen habe, schreibt vom Nicht-Wissen. Sicherlich sind hier noch mehr Facetten mit gemeint, aber es war für mich immer ein etwas nebulöser Begriff, das Nichtwissen. Jetzt ist es ein Stückchen klarer.

Dieses Verstehen, wer wir eigentlich sind, hat für mich viel mit eigenen Schatten und Blockaden zu tun, die einem in solch einer Schulung klargemacht werden. Und meine Aufgabe ist es, an diesen Schatten zu arbeiten. Den, Entwicklung findet nur an den Grenzen unserer Komfortzone statt, wie ein weiterer weiser Satz lautet.

Sonntag, 6. Juli 2014

Perspektiven

Meditation verändert die Perspektive!

Während meiner heutigen Meditationsphase begab sich meine Frau in ihre erste Pilates-Stunde Online. Will heißen, sie schaute sich ein Video an, in dem eine Frau ihr Pilates-Übungen zeigte und natürlich auch anfeuerte. Pilates gibt es wohl in verschiedenen Ausführung, das heutige Video war eine Kardioversion. Somit mussten die werten Mitstreiter angeschrien werden mit : “1, 2, 3”, als Motivation es durchzuhalten.

Immer wieder schalte also aus dem Raum: “1, 2, 3”. Obwohl die Türe geschlossen waren, gelangten diese Fetzen zu mir.

Eine echte Herausforderung, wenn man in Stille sitzen will oder möchte.

Bis sich die Perspektive sich bei mir wandelte. Ich bekam Mitleid mit dieser Dame, denn sie kam nie über die 3 hinaus. Verzweifelt suchte sie nach der Zahl danach. Aber nein, immer wieder kam sie nur bis zur 3.

Geistig schickte ich ihr die ersehnte 4. Aber sie bemerkte es nicht. Immer verzweifelter rief sie und kritisierte sich sogar selbst, in dem sie “Come on” rief. “1, 2, 3, Come on… 1, 2, 3” – Ich versuchte es erneut: “VIER!” Aber nein, sie schaffte es einfach nicht.

Ich glaube, sie hat dann irgendwann resigniert. Ganz plötzlich kam nichts mehr…

Ah, doch die Türe ging auf!

Donnerstag, 3. Juli 2014

Stöckchen werfen

Eine liebe Freundin hat mir ein Stöckchen zugeworfen und das schon vor einer ganzen Weile. Daher gehe ich stark davon aus, dass ich für diesen Award zu spät bin.

Was auf der einen Seite schade ist, auf der anderen Seite mir jedoch auch etwas mehr Freiraum gibt, da ich mich an folgende Regeln etwas freizügiger begeben darf.

Aber hier erstmal die Regeln:
_1 schreibe einen post mit diesem award, füge das award-bild ein und verlinke die person, die dir diesen award verliehen hat
_2 beantworte die 10 fragen
_3 denke dir weitere 10 fragen aus
_4 tagge (also nominiere) 10 blogger, die unter 200 leser haben (manche schreiben auch unter 1000 leser, also ist es wohl jedem überlassen, wen du nominierst)
_5 sage den bloggern, die du nominiert hast, dass sie einen award bekommen haben und somit getaggt wurden

Die erste Regel darf ich als erledigt sehen. Die 10 Antworten auf die 10 Fragen folgen natürlich! Mit Regel 3 lege ich mich erst gar nicht an, da fallen mir keine ein und auch Regel 4 kann ich leider nicht erfüllen. Somit fällt dann auch Regel 5 flach.

Ich weiß, ich bin ein Regelbrecher. Zwinkerndes Smiley

Also dann mal auf zu den Fragen:

Soviel also dazu, jetzt zu meinem Fragenkatalog:
1. Wie würdest du dich in maximal 3 Worten beschreiben?

Schwere Aufgabe, sich selbst zu beschreiben ist immer so ein Ding. Also gut, groß, freundlich und introvertiert.

2. Wie würdest du deinen Blog in maximal 3 Worten beschreiben? (bei mehreren bestehenden Blogs, bitte den Nominierten verwenden;-)

Das ist dann schon einfacher. Leer, nachdenklich, spirituell.

3. Was war deine Motivation mit dem Bloggen anzufangen und was "gibt" dir am meisten zurück?

Meine Motivation damit anzufangen war, mir über gewisse Umstände und Gegebenheiten Gedanken zu machen. Ein Stückweit auch zu zeigen, das man (ich) viele Dinge auch anders sehen kann.

Was mir mein Blog zurückgibt? Nun, ich darf schon sagen, dass eine gewisse Entwicklung dadurch in mir stattgefunden hat / stattfindet, dadurch das ich mich hierdurch intensiver mit diesen Dingen beschäftige.

4. Welcher Blogeintrag (den du geschrieben hast) aus dem letzten Jahr hat dich am meisten beschäftigt?

Oh, da muss ich erst mal schauen was ich überhaupt geschrieben habe.

Abgesehen davon, dass es ja nicht wirklich viele Beiträge 2013 waren hat mich der Artikel Frei Bewegen wirklich beschäftigt. Er hat mir schon sehr stark vor Augen geführt, in welchen eigen geschaffenen Gefängnissen wir doch durchaus sitzen können.

5. Welcher Blogeintrag (den du gelesen hast) aus dem letzten Jahr hat dich am meisten beschäftigt?

Hmm, ich lese derartig viele Blogs, da ist das eine wirkliche Qual der Wahl. Ich muss gestehen, auf meiner Suche ist mir nicht DER Artikel oder Blogeintrag in die Finger geraten.

6. Mit welchem Autor, Filmstar, Musiker etc. würdest du gerne mal ein Interview führen?

Puh, da will mir nicht wirklich jemand einfallen. Bzw. es fallen mir Leute ein, mit denen schon zig Interviews geführt wurden und wo ich jetzt nicht wüsste was ich sie NOCH fragen soll.


7. Was wäre die wichtigste Frage, die du ihm/ihr stellen würdest?

Sie Frage 6!


8. Was ist deine liebste "Nebensache"?  (ja, man darf auch Sex antworten, oder Fußball von mir aus, aber ich hoffe auf ein paar kreativere Antworten^^)

In Menschenansammlungen zu warten. Eins meiner liebsten Hobby’s ist es Menschen in ihrem Alltag zu beobachten. Da kommen sehr kuriose Dinge zu Tage, bzw. sehr unterhaltsame Situationen!


9. Was ist für dich Zeitverschwendung? (hoffentlich nicht diese Frage beantworten...;-)

Vor dem Fernseher zu sitzen und etwas zu schauen, was einen überhaupt nicht interessiert. Das ist mit einer der Gründe, warum ich (wir) das Fernsehen abgeschafft haben. Wir haben immer noch ein Gerät (einen PC) hier stehen, mit dem wir uns Filme oder derartiges anschauen können. Aber dadurch bedingt schauen wir wirklich nur noch die Dinge, die wir schauen wollen. Ich flitsche also nicht mehr stunden lang durch die Programme auf der Suche nach irgendetwas!

10. Sagen wir, du gewinnst 50 Millionen Euro im Lotto, was würdest du in deinem Leben ändern?

Alles! Scherz bei Seite. Ich glaube, dass eine solche Menge Geld in jedem Aspekt des eigenen Leben etwas ändert. Jegliche Beziehung zu anderen Personen verändert sich hierdurch, wenn beide Seiten diesen Umstand kennen!

Donnerstag, 19. Juni 2014

nachdenKEN über: Zuschauer-Demokratie



Ich habe gerade diesen Beitrag geschaut und ja, natürlich hat er recht!

Das Ergebnis des ganzen ist, dass ich nun hier sitze und darüber nach-sinniere, was ICH konkret machen kann?!

Mehr dazu vielleicht bald hier!