Montag, 24. Mai 2010

Affen vertreiben

Seit drei Tagen bin ich wieder im Training. Und habe heute fleißig am Affen vertreiben gewerkelt. Die sun24aHausaufgabe habe ich mir am Donnerstag, beim Training mit unserem Shifu mitgenommen. Das wird ein längeres Vorhaben, glaube ich. Wirklich hinbekommen habe ich es immer noch nicht, geschweige denn verinnerlicht. Aber so verkehrt ist diese Aufgabe nicht, sie stärkt immens meine Oberschenkel und das kommt natürlich dem Rest der Form ebenso zugute.

Außerdem habe ich mein Zhan Zhuang erweitert. Ich stehe immer noch 8 Minuten, dazu kommen pro Bein eine Minute eben auf einem Bein stehen. Auch hier merke ich schon Trainingseffekt.

Ich werde also den kompletten Juni daran arbeiten und dann mal einen Blick drauf werfen lassen.

Dienstag, 4. Mai 2010

Geschlüpft

WildgänseWie schon im letzten Jahr, ist auch dieses Jahr das Wildganspaar zu uns zurückgekehrt.

 

nutria_03 Im letzten Jahr hatten sie fünf Küken, die allerdings alle von unseren Nutrias verspeist wurden. Was ich sehr schade fand, weil ich die Küken noch nicht mal zu sehen bekommen habe. Aber gerade eben war ich ein wenig frische Luft schnappen. Wenn man den ganzen Tag auf der Couch liegt und seinen Rücken entspannt, dann muss man auch mal Luft haben. Ja, beim kleinen Spaziergang durfte ich dann die kleinen Federbündel durchs Fernglas bewundern. R0013577 Wildgänse im Stadtgarten und die 7 Küken  Bottrop  (28Sechs Stück sind es diesmal und ich hoffe für sie, dass die Nutrias sie diesmal nicht alle erwischen. Leider ist das Foto nicht von mir, weil meine Kamera nicht so doll zoomen kann, aber sie sehen diesen hier zum verwechseln ähnlich.  Mutter- & Vatergans werden schon aufpassen!

Innehalten

Vor ungefähr zwei Wochen entdeckte ich Vorboten einer Erkältung bei mir. Als Interessierter der alternativen Medizin habe ich mir prompt einen Tee zubereitet und artig getrunken. Am nächsten Tag war dann auch soweit alles wieder in Ordnung… dachte ich.

Eine Woche drauf hatte ich dann einen Workshop in Shiatsu. Mein Dozent hatte mich am Samstag gut  zwischen und öffnete scheinbar einige Tore in mir. Sonntagmorgen saß ich wie ein Häufchen elend auf der Couch und war den Tränen nah. Was genau in IMG_4425mir vorging, kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass es wie eine mittlere Depression schien. Meine Frau sprach mir gut zu und ich fuhr auch am Sonntag zum Workshop. Als ich in Wuppertal aus dem Zug ausstieg, war die Welt soweit auch in Ordnung. Mit viel Spaß und Interesse verfolgte ich den Workshop.

Montag hatte es mich dann erneut erwischt, diesmal richtig. Eine Erkältung mit allem, was dazugehört. Schnupfen, Husten, ein wenig Temperatur. Mein Pflichtbewusstsein lies mich aber nicht Rasten, sondern in die Arbeitswelt fahren. Mitte der Woche hatte ich dann meine Erkältung soweit im Griff, dass ich wieder gut dabei war.

Letztes Wochenende hatten wir dann Hausmesse und ich musste auch Samstag & Sonntag arbeiten. Der Samstag war ein heftiger Tag für mich. Von Morgens 8:10 Uhr bis Abends 20:50 Uhr war ich unterwegs. Sonntag durfte ich dann, aufgrund meiner schlechten Verfassung um 13:00 Uhr das Wochenende einläuten. Was wohl nicht reichte, da ich mir Montagmorgen einen Hexenschuss dadurch zuzog, dass ich etwas in den Mülleimer werfen wollte. Mit immensen Schmerzen siegte auch hier wieder mein Pflichtbewusstsein. Ich zog meine Tour durch und landete total kaputt um ca. 15:30 Uhr zu Hause auf der Couch.

Meine Frau wollte abends schon den Krankenwagen rufen, ich verneinte das und erbat mir zumindest bis zum nächsten Morgen zu warten.

Dienstagmorgen, also heute versuchte ich dann vergeblich aus dem Bett aufzustehen. Der Entschluss stand fest, ich lasse mich ins Krankenhaus fahren. Gesagt, getan, voller Fürsorge packte meine Frau mir eine Tasche, für den Fall, dass die guten Ärzte mich direkt im Krankenhaus behalten sollten.

Mein Vater fuhr mich dann in die Notaufnahme, wo mich ein sehr netter Arzt erstmal durchklopfte, tastete und fühlte. Mich dann mit chiropraktischen Griffen einrenkte, mir Schmerz- und Betäubungsmittel spritzte und meinte: „Holen Sie sich dieses Muskelentspannungsmedikament und wenn es bis heute Nachmittag nicht besser ist, dann gehen sie noch mal zu ihrem Hausarzt.“

Diesen weisen Rat habe ich soweit befolgt, habe mich ausgeruht, viel geschlafen und darf feststellen, dass ich mich bereits sehr viel besser wieder bewegen kann.

Hätte ich viel, viel früher auf meinen Körper gehört, dann wäre es vielleicht nicht soweit gekommen.IMG_4416 Meine Lehre daraus? Wieder mehr auf mich achtgeben und wieder ein kontinuierliches Training an den Tag legen, damit meine Abwehrkräfte wieder zur alten Form auflaufen.

Hätte ich mich nicht so in die Mühlen der Wirtschaft, der Hetze und des „schnell, schnell“ führen lassen, dann wäre mir das vielleicht früher aufgegangen und es wäre nicht soweit gekommen.