Samstag, 23. Mai 2015

Pillars Of Eternity

Ungefähr 63 Stunden, hat mir das Spiel Pillars Of Eternity von Obsidian Enternainment an Unterhaltung geboten So steht es zumindest neben meinem letzten Speicherpunkt.

Durch meinen Arbeitskollegen darauf aufmerksam gemacht, habe ich recht schnell dieses Spiel gekauft und nahezu direkt begonnen und konnte die Finger nicht mehr davon lassen.

Die Story hat mich direkt gefesselt und das Gameplay war sehr vertraut, da es sehr (fast identisch) an alte Computer-Rollenspiele wie Baldurs Gate oder NeverWinterNights erinnert. Keine 3D-Ich-Ego-Shooter-Perspektive. Ganz klassisch von schräg oben drauf! Herrlich!

Auch die Grafik ist sehr ansprechend.

Die Charaktererschaffung ging auch flott von der Hand und dann ist mein Weg bei einem Spiel immer erst einmal in die Optionen. Und hier taten sich Unmengen von Möglichkeiten auf, welches den Schwierigkeitsgrad des Spiels anging.

So konnte man sich beispielsweise in Konversationen einblenden lassen, auf welche Werte der Charaktern die Aussagen sich stützten. Ist die Eigenschaft Macht z. B. recht hoch, dann kann man seinem Gegenüber Texte an den Kopf werfen, die einschüchternd oder bevormundend sind.

Hier werden dann auch Begriffe angezeigt, wie diese Auswahltexte beim gegenüber ankommen. Von Stoisch über Diplomatisch hin zu Einfühlsam werden diese kommentiert.

Aber auch im knacken von Rätseln oder finden von verborgenen Schaltern nahmen die Attribute und Talente natürlich Einfluss. Gehört sich ja so zum guten Rollenspiel!

Leider war hier dann allerdings auch direkt eine kleine Tücke. So habe ich im Verlauf des Spiels einmal in eine Lösung schauen müssen, um zu sehen wie ich einen Quest beende. Konnte aber diesen Quest nicht beenden, weil meine Charaktere nicht über die entsprechend hohen Werte zum finden des entscheidenden Schalters verfügten.

So habe ich dann ein wenig in die Trickkiste greifen müssen und habe gecheatet. Einen anderen Weg zum Lösen des Quests gab es leider nicht! Hier hätte ich mir alternative Lösungen und Wege gewünscht.

Ein weiterer Punkt, der mich eine wenig mit Unverständnis gewurmt hat, war die Erholungsmechanik in dem Spiel. Die Charaktere verfügen einmal über Ausdauer und einmal über Lebensenergie. Die Ausdauer kann man durch Unmengen von Tränken, Zaubersprüchen und auch Lebensmittel beeinflussen. Die Lebensenergie geht hier fast leer aus. Es gibt ein paar Talente mit denen man sich oder andere wieder heilen kann, aber nur zu einem Bruchteil.

Die einzige Alternative hierzu ist die Rast. Und hierzu benötigt man "Camping"-Zubehör. Davon darf und kann man maximal 6 haben. Es ist also einem vergönnt 6 mal eine Rast einzulegen ohne diesen Campingbedarf wieder aufzufrischen. Wenn man gerade in einem Dungeon ist, welches unendliche Stockwerke besitzt, kann es hier schon mal eng werden.
Ist ja auch richtig so und macht es spannend!
Warum man dann aber, egal wo man ist, wirklich restlos alles ins "Versteck" packen kann, ist mir ein Rätsel.

Insgesamt ist es ein tolles Spiel, mit dem man viel Freude haben kann!

Ich gebe ihm 9 von 10 Seelen.

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