Dienstag, 3. Oktober 2017

Tekken 7 und seine/meine psychologischen Rückschlüsse



Ich spiele dieses Spiel schon eine geraume Zeit und habe es tatsächlich mit einigen Ambitionen begonnen. Einer der Besten wollte ich sein, schließlich habe ich Tekken 1 & 2 bis zum Erbrechen gespielt und war wirklich gut, so glaubte ich.
Eddy war mein Favorit-Charakter, keiner konnte mich stoppen und an guten Tagen, hatte ich meine Gegner einmal im Griff, folgte eine Schlagabfolge ohne dass der andere auch nur eine Chance hatte wieder herauszukommen. 
Das war zu einer Zeit in der es das Internet noch nicht gab und man sich live nebeneinandersetzen durfte/musste um dann gegeneinander zu zocken. Die wenigen Freunde, die sich getraut haben, haben es in der Tat bereut. Es tut mir immer noch Leid!
Eddy Gordo
Dann kam das Internet und ich habe in nostalgischen Wirren meines Geistes mir dieses Spiel zu gelegt. Ein wenig geübt und dann die ersten Online-Runden gestartet. Und mir widerfuhr eine Erleuchtung nach der anderen. 
Zum einen, dass ich gar nicht mal so gut bin/war. Zum anderen, dass ich gar nicht mal so schlecht bin/war und das hier ein Feld der psychologischen Betrachtung von Personen offen liegt.
Asuka Kazama
In der Tat trifft man an einem Abend auf 4 bis 10 Personen, die sich mit einem messen. Und wenn man nun nicht zu verbissen an dieses Spiel herangeht, kann man einen Schritt zurücktun und das Verhalten des Gegners studieren. Damit meine ich jetzt nicht das kämpferische Verhalten, sondern in der Tat, wie reagiert die andere Person auf einen Sieg oder eine Niederlage.
Da gibt es die, die es einfach just-for-fun machen und die wesentlich interessanteren, die bei einer Niederlage eine Revanche nach der anderen verlangen. Auch hier muss man wieder unterscheiden! Ist der Drang nach Revanche, weil er „Rache“ üben möchte – er will einfach der Bessere sein und gibt nicht auf, auch wenn er überhaupt keine Schnitte hat? Oder aber, will er eine Revanche, weil er sein können verbessern will.
Ich habe mir das Spiel über eine der vielen Online-Plattformen gekauft, über die man dann mit den Spielern auch, ähnlich wie bei Facebook, Freundschaften schließen kann. Hierüber habe ich dann ein paar Leute näher kennengelernt und genau dies verifizieren können.
Unglaublich, welche Tiefe dieses Spiel über diesen Aspekt bekommt!
Was ich mich dazu gerade Frage ist, gibt es dazu schon Abhandlungen oder Studien?

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